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	<title>der VÄTER Blog &#187; Allgemein</title>
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	<description>innovative Unternehmen nutzen die Potenziale aktiver Vaterschaft</description>
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		<title>Die neuen Väter &#8211; Sind Männer die besseren Mütter?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 07:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Lautet der Titel der ZDF Sendung ‚nachtstudio’ am kommenden Sonntag. In der reißerisch formulierten Ankündigung heißt es:
‚Männer können ja gemeinhin alles besser. Und wenn man sie lässt, sind sie selbstverständlich auch die besseren Mütter. Überall sieht man von sich berauschte Väter in der Elternzeit, Männer, die sich für acht Wochen mal &#8220;den Luxus gönnen&#8221;, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lautet der Titel der ZDF Sendung ‚nachtstudio’ am kommenden Sonntag. In der reißerisch formulierten Ankündigung heißt es:</p>
<p>‚Männer können ja gemeinhin alles besser. Und wenn man sie lässt, sind sie selbstverständlich auch die besseren Mütter. Überall sieht man von sich berauschte Väter in der Elternzeit, Männer, die sich für acht Wochen mal &#8220;den Luxus gönnen&#8221;, wie der &#8220;Spiegel&#8221; schrieb, an der Wickelfront so richtig auf- und abzuräumen.</p>
<p>Spätestens mit Einführung des Elterngeldes gibt es ihn, den neuen Vater, die Geburt des Überpapis, der seine innere Glucke neu zu entdecken scheint. Gern genommen von den Verlagen: Die Erlebnis- und Erfahrungslektüre zahlreicher harmoniesüchtiger und durch und durch emotionalisierter neuer Väter, die die neue Kuschelgemeinschaft für sich entdeckt haben, oder auch nicht, wenn Katastrophenalarm und Versagensängste bei dauerhaftem Einsatz auf der Tagesordnung stehen. Vorbei offenbar die Zeiten des fuck and run, als Väter nach vollzogener ehelicher Pflicht eher als Nestflüchter denn als Nestgestalter galten.</p>
<p>Doch jetzt ist er zu Haus, der neue Vater. Diesem modernen Typus von Mann widmet sich sogar eine eigene Forschungseinrichtung, die Väterforschung, die ihm eine außerordentliche Feinfühligkeit beim Spielen mit seinen Kindern bescheinigt und die einzigartige Weise bejubelt, wie diese Väter ihre Kinder fördern.</p>
<ul>
<li>Gibt es die &#8220;Neuen Väter&#8221; wirklich?</li>
<li>Was bringt das neue Sorgerechtsurteil für ledige Väter?</li>
<li>Wie viel Kerl steckt noch im neuen Vater?</li>
<li>Erleben wir gar eine Östrogenisierung des Mannes?</li>
<li>Wie viele &#8220;Neue Väter&#8221; gibt es?</li>
<li>Ist der &#8220;Geronto-Vater&#8221; tatsächlich Trend?</li>
<li>Welche Väter-Vorbilder spielen noch heute eine Rolle?</li>
<li>Wie prädestiniert sind Männer fürs Vater-Sein?</li>
<li>Ist der neue Vater schlimmer als der alte?</li>
<li>Steckt hinter dem vermeintlich &#8220;Neuen Vater&#8221; doch nur das alte Muster des &#8220;Scheißkerls&#8221;?’<span id="more-3686"></span></li>
</ul>
<p>Antworten auf diese Fragen sucht Volker Panzer mit seinen Gästen</p>
<ul>
<li><a href="http://www.thomasgesterkamp.de" target="_blank">Thomas Gesterkamp</a>, Soziologe und Väterforscher</li>
<li><a href="http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2010/08/15/die-triumphkusse-des-opapas/ " target="_blank">Uly Foerster</a>, Journalist und später Vater</li>
<li><a href="http://www.scheisskerle.de/2010/01/21/interview-mit-roman-maria-koidl/" target="_blank">Roman Maria Koidl</a>, Unternehmer und Männerexperte</li>
<li><a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=2&amp;ved=0CCQQFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.perlentaucher.de%2Fbuch%2F16701.html&amp;ei=21d7TOjUAdCz4gbyjYS9Bg&amp;usg=AFQjCNFc0Um2C1mE2y37eeWQLZgtG5-aUg" target="_blank">Helmut Schümann</a>, Redakteur und Pubertätsexperte</li>
<li><a href="http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2008/12/16/vater-geliebt-und-gehasst/" target="_blank">Dieter Thomä</a>, Philosoph und Väterhistoriker</li>
</ul>
<p>im ZDF &#8211; &#8220;nachtstudio&#8221; am 5. September</p>
<p><a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,1021354_idDispatch:9914144,00.html" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Auszeiten der Väter sind eine gesundheitliche Chance für die ganze Familie</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2010/07/01/auszeiten-der-vater-sind-eine-gesundheitliche-chance-fur-die-ganze-familie/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 06:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der „AOK-Familienstudie 2010“ hat die „Gesellschaft für angewandte Sozialforschung“ im Auftrag der AOK untersucht, was Eltern tun können, damit ihre Kinder noch gesünder aufwachsen. Dazu wurden im Frühjahr 2010 mehr als 2.000 Mütter und Väter in Deutschland befragt.
Gerade Eltern unterliegen in der heutigen Zeit vielen Belastungen und stehen unter Druck, z. B. durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der „<a href="http://www.aok.de/assets/media/berlin-brandenburg/fp036903-Familienstudie2306_2.pdf " target="_blank">AOK-Familienstudie 2010</a>“ hat die „Gesellschaft für angewandte Sozialforschung“ im Auftrag der AOK untersucht, was Eltern tun können, damit ihre Kinder noch gesünder aufwachsen. Dazu wurden im Frühjahr 2010 mehr als 2.000 Mütter und Väter in Deutschland befragt.</p>
<p>Gerade Eltern unterliegen in der heutigen Zeit vielen Belastungen und stehen unter Druck, z. B. durch die die Doppelbelastung von Familie und Beruf. Aufgabe der AOK-Studie war deshalb, nicht nur gesundheitsfördernde Faktoren herauszuarbeiten, sondern den Eltern auch praxistaugliche Tipps zur Umsetzung im Familienalltag zu geben.</p>
<p>Das Ergebnis der neuen Studie ist überraschend und dennoch verblüffend einfach: Es sind nicht die „Extras“, die Kinder gesünder machen, sondern die kleinen regelmäßigen „Selbstverständlichkeiten“ im Familienalltag, die sie vor allem psychisch stabiler machen und vor Übergewicht schützen.</p>
<p>Eine zentrale Rolle nehmen gemeinsame Mahlzeiten, insbesondere ein gemeinsames Frühstück´, ein. Nur 64 % der Eltern frühstücken regelmäßig mit ihren Kindern zusammen. Ein gemeinsames Frühstück gibt Kindern physisch und psychisch Stärke und Sicherheit für den Tag, denn bei dieser Gelegenheit wird in der Regel auch der Tagesablauf besprochen. Es verringert nachweislich das Risiko für Übergewicht und psychische und psychosomatische Störungen.</p>
<p>Erstmals wurde durch die Studie herausgearbeitet, wie wichtig für ein gesundes Kind entspannte Eltern sind. Eltern, die sich immer wieder kurze Auszeiten gönnen, fördern ihre Gesundheit und die ihrer Kinder.</p>
<ul>
<li>Kinder,      die nicht regelmäßig gemeinsam mit ihren Eltern frühstücken, haben ein      doppelt so hohes Übergewichtsrisiko.</li>
<li>Eltern      ist es wichtig, die Zeit am Fernseher und am PC zu beschränken. Aber nur      zwei Drittel der Eltern schaffen das regelmäßig. Mehr als 30 % der Kinder      ohne beschränkte Nutzungszeiten sind übergewichtig.</li>
<li>Wenn      Eltern nicht an Veranstaltungen in der Schule oder Kita teilnehmen, steigt      der Anteil der Kinder mit psychischen Problemen um 13 %-Punkte auf 32 %.<span id="more-3476"></span></li>
</ul>
<p>Alles in allem beweist die Studie: Eltern haben unabhängig von ihren wirtschaftlichen Bedingungen viele einfache Möglichkeiten, die Lebensbedingungen für sich und ihre Kinder gesundheitsförderlich zu gestalten. Dabei können sie sich auf einige ganz alltägliche Dinge beschränken. Welche das sind und wie sie sich einfach im Alltag umsetzen lassen, erfahren in unserer Broschüre „So wachsen Kinder gesund auf“, die Sie weiter unten als pdf herunterladen können.</p>
<p><a href="http://www.aok.de/bundesweit/nachrichten/index_146967.php" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Die drei wichtigsten Dinge, die eine ‚Familien Taskforce’ für Väter erledigen sollte</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 11:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Väterpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[In Großbritannien hat der Deputy Prime Minister Nick Clegg die Einrichtung einer Childhood and Families Taskforce angekündigt. Das Fatherhood Institute hat konkrete Aufträge entwickelt, die sicherstellen sollen, das die Mitglieder der Taskforce Handlungsansätze entwickeln, die eine active Vaterschaft und eine geteilte faamiliäre Verantwortung und Elternschaft ermöglichen.
Die ersten Gedanken zu den 3 wichtigsten Aufgaben aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fatherhoodinstitute.org "><img class="alignright" src="http://www.fatherhoodinstitute.org/graphics/fathersdirect.gif" alt="" width="149" height="76" /></a>In Großbritannien hat der Deputy Prime Minister <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nick_Clegg " target="_blank">Nick Clegg </a>die Einrichtung einer <a href="http://www.cypnow.co.uk/news/1010700/Childhood-taskforce-review-wide-range-childrens-policies/ " target="_blank">Childhood and Families Taskforce</a> angekündigt. Das <a href="http://www.fatherhoodinstitute.org " target="_blank">Fatherhood Institute</a> hat konkrete Aufträge entwickelt, die sicherstellen sollen, das die Mitglieder der Taskforce Handlungsansätze entwickeln, die eine active Vaterschaft und eine geteilte faamiliäre Verantwortung und Elternschaft ermöglichen.</p>
<p>Die ersten Gedanken zu den 3 wichtigsten Aufgaben aus der Sicht des Fatherhood Institute sind:</p>
<p><strong>1. Shared parenting and the system of parental leave</strong></p>
<p>We need to be working towards a longer, and better-paid, system of reserved leave for fathers in the first year following a baby’s birth – to help cement into place the early paternal involvement which research shows is associated with a huge range of positive child outcomes; and to help redress the gender pay gap (currently 22% in the UK, compared to an EU average of 17%).</p>
<p><strong>2. Better relationship support</strong></p>
<p>The ability to develop a ‘team’ approach to parenting can help create more stable, satisfying parental relationships and thus prevent separation and divorce. Where relationships do break down, we need better mediation services and court processes which enable separating parents to reach the right decisions about how they can both continue to be actively involved parents.</p>
<p><strong>3. Engaging men in childcare and education settings</strong></p>
<p>Proposed changes to Sure Start have the potential for more effective engagement with more vulnerable families, which could increase child wellbeing and safety, and reduce social inequalities.  But to be really successful, there must be an emphasis on systematically engaging with men in these families.  So all professionals in these agencies (including health visitors) need to understand the importance of engaging with both mothers and fathers, and must be competent to fulfil that role. We also need more men working in the children’s workforce.</p>
<p>Wie sähe die Prioritätenliste wohl bei uns aus? Ich denke bis auf den in Deutschland bereits vorhandenen Ansatz der ‚Vätermonate’ gar nicht so unterschiedlich.</p>
<p><a href="http://www.fatherhoodinstitute.org/download.php?pID=8784.2" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>‚Väter sind flexibler’</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2010/05/13/%e2%80%9avater-sind-flexibler%e2%80%99/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 13:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hans Georg Nelles, Vater von drei Kindern, berät seit Jahren Unternehmen und coacht Väter. WDR.de sprach mit dem Düsseldorfer Sozialwissenschaftler über Vatertag, Perspektivwechsel in der Kindererziehung und sein Väterblog im Netz.
Hans Georg Nelles ist Sozialwissenschaftler. Seit fast 15 Jahren befasst sich der Düsseldorfer beruflich mit Vätern in Unternehmen. Er berät Arbeitgeber in der Frage, wie sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans Georg Nelles, Vater von drei Kindern, berät seit Jahren Unternehmen und coacht Väter. WDR.de sprach mit dem Düsseldorfer Sozialwissenschaftler über Vatertag, Perspektivwechsel in der Kindererziehung und sein Väterblog im Netz.</p>
<p>Hans Georg Nelles ist Sozialwissenschaftler. Seit fast 15 Jahren befasst sich der Düsseldorfer<strong> </strong>beruflich mit Vätern in Unternehmen. Er berät Arbeitgeber in der Frage, wie sie Fähigkeiten der Väter in Ihrem Betrieb erkennen, oder coacht Väter, wie sie ihre Elternzeit planen sollten. Außerdem schreibt der 53-Jährige seit vier Jahren ein Väterblog im Netz, in dem er bereits über tausend Beiträge zum Thema gesammelt hat.</p>
<p><strong>WDR.de</strong>: Herr Nelles, ich unterstelle Ihnen mal, dass Sie von Vätern, die an Vatertag mit Bollerwagen und Bierfass ohne Kinder losziehen, nicht viel halten. Was machen Sie am Vatertag?</p>
<p><strong>Hans Georg Nelles</strong>: Wenn Väter sich täglich Zeit für ihre Kinder nehmen und mit ihnen gemeinsam etwas unternehmen, dann dürfen sie auch &#8211; mindestens einmal im Jahr &#8211; etwas gemeinsam mit anderen Männern machen und meinetwegen auch mit dem Bollerwagen durch die Landschaft ziehen. Das finde ich allemal besser, als wenn es andersherum liefe. Meine Kinder sind ja schon etwas älter, ich werde das verlängerte Wochenende nutzen, um gemeinsam mit meiner Frau etwas für unsere Partnerschaft zu tun, wir fahren zum Wandern in die Pfalz.</p>
<p><strong>WDR.de</strong>: Sich öffentlich als fürsorglicher Vater zu präsentieren, welchen Ruf hat das heute? Früher mussten Väter, die sich morgens allein mit Kind zeigten, ja fürchten, für arbeitslos gehalten zu werden.</p>
<p><strong>Nelles</strong>: Als ich vor fast 26 Jahren mit unserer ältesten Tochter auf dem Spielplatz aufgetaucht bin, war ich in der Tat der einzige Vater. Da machen sich die Mütter schon ihre Gedanken, aber da kann Mann sich ja erklären. Heute sind es schon mehr Väter, die sich mit ihren Kindern auch vormittags zeigen. Das liegt daran, dass sie in Elternzeit sind oder aufgrund von flexiblen Arbeitszeiten gerade frei haben. Väter sind auf jeden Fall selbstbewusster geworden und wollen auch gemeinsam mit ihren Kindern gesehen werden.</p>
<p><strong>WDR.de</strong>: Väterforscher sagen aber auch, dass Konflikte innerhalb der Familie programmiert sind, wenn Männer sich zuhause vermehrt in die Erziehung der Kinder einmischen.</p>
<p><strong>Nelles</strong>: Ja, das ist ein ganz heikler Punkt. &#8220;Einmischen&#8221;, das umschreibt die Sichtweise vieler Mütter auf das, was da passiert, <span id="more-3278"></span>sehr schön. Väter wollen sich beteiligen und nicht der Assistent ihrer Frau sein. Und da gibt es dann unterschiedliche Sichtweisen, ob es denn wohl warm genug für das Kind ist, ob es zu gefährlich ist, das Kind alleine auf die Schaukel zu lassen. Das setzt sich dann auch im Haushalt bei der Frage fort, was sauber ist und was wohin gehört. Also wenn ich eine partnerschaftliche Aufgabenteilung möchte, und viele Väter wollen das, müssen beide Seiten &#8211; Väter und Mütter &#8211; akzeptieren, dass es unterschiedliche Vorstellungen über die oben genannten Dinge gibt und sie auch zulassen. &#8216;Einmischungen&#8217; lasse ich mir nicht gefallen, es braucht einen Perspektivenwechsel.</p>
<p><strong>WDR.de</strong>: In diesem Perspektivwechsel liegen ja vor allem Chancen: So wird öffentlich laut gefordert, mehr Männer mögen sich zum Beispiel in Kindergärten als Erzieher bewerben. Wie anders prägen Männer Kinder?</p>
<p><strong>Nelles</strong>: Ganz wichtig ist, dass Jungen und Mädchen auch männliche Vorbilder und Ansprechpartner brauchen, in der Familie, aber auch im Kindergarten und in der Schule. Männer haben eine andere Vorstellung davon, was sie ihren Kindern zutrauen und zumuten können, haben eine größere Risikobereitschaft. Das stärkt das Selbstvertrauen der Kinder, der Söhne und Töchter gleichermaßen. Verschiedene Untersuchungen verweisen auch darauf, das Väter mehr sportliche Aktivitäten mit den Kindern unternehmen, auch das ist gerade in der vom PC geprägten Umwelt ein toller Ausgleich.</p>
<p><strong>WDR.de</strong>: Sie bieten seit vielen Jahren Beratung und Coaching in Sachen Vatersein und Karriere an. Welche Hürden haben Väter, die eine Elternzeit nutzen wollen, in Betrieben zu nehmen?</p>
<p><strong>Nelles</strong>: Die größte Hürde ist erstmal die eigene Vorstellungskraft, das, was ich möchte, mehr Zeit mit meinem Kind zu verbringen, auch in die Tat umzusetzen. Dazu gehört eine gemeinsame Planung der Elternzeiten mit meiner Partnerin. Wer geht wann wie lange, wer kehrt wann mit welchem Stellenanteil an den Arbeitsplatz zurück oder besser noch, wer hält während der Elternzeit in welchem Stundenumfang Kontakt zum Arbeitgeber. Mit diesem gemeinsamen Plan in der Hand kann ich dann lange vor der eigentlichen Elternzeit Gespräche mit Kollegen und Freunden führen, die schon in der Elternzeit waren und von deren Erfahrungen ich profitieren kann. Einem Vorgesetzten können die Väter dann eine Lösung präsentieren und nicht ein &#8216;ich bin dann mal weg&#8217;. Natürlich gibt es Vorgesetzte, die sich nicht vorstellen können, dass Väter heute andere Werte haben als vor 30 oder 40 Jahren und den Männern dann mit Sprüchen kommen wie, &#8216;Die Konsequenzen werden sie ja sehen&#8217;. Auf solche Situationen kann Mann sich vorbereiten. Und wenn der Chef dann tatsächlich anfängt zu mobben, muss man sich entsprechende Unterstützung holen. Den Chef kann man austauschen, für verpasste Chancen im Leben gibt es keinen Ersatz.</p>
<p><strong>WDR.de</strong>: Bei ihrer Unternehmensberatung appellieren Sie an Betriebe, das &#8220;Potenzial der Väter&#8221; zu nutzen. Was meinen Sie konkret damit?</p>
<p><strong>Nelles</strong>: Damit meine ich zum Beispiel die sozialen Kompetenzen, die sich Väter durch ein Engagement in der Familie aneignen. Ich habe gerade in einem Betrieb eine Befragung der Führungskräfte durchgeführt und auch danach gefragt, welche Kompetenzen sie bei Vätern im Unterschied zu anderen Beschäftigten wahrnehmen. Väter werden als verantwortungsvoller wahrgenommen, sie wägen ab und neigen nicht zu Schnellschüssen. Sie sind flexibler als Alleinstehende, da sie es gewohnt sind, die Belange anderer zu berücksichtigen und Unvorhergesehenes zu berücksichtigen, und sie gehen bewusster mit der Zeit um.</p>
<p><strong>WDR.de</strong>: Sie schreiben seit vier Jahren ein Väterblog im Internet. Warum?</p>
<p><strong>Nelles</strong>: Ich versuche dort die Diskussion um Vaterschaft und Elternzeit zu dokumentieren, präsentiere gute, aber auch schlechte Beispiele aus Unternehmen und Politik und möchte Vätern Argumente liefern und sie ermutigen, das zu tun, was sie seit über 25 Jahren in allen Befragungen äußern, nämlich sich mehr Zeit für Familie und Kinder zu nehmen.</p>
<p><strong>WDR.de</strong>: Ihr Schluss-Appell an die Männer im Land?</p>
<p><strong>Nelles</strong>: Arbeit ist nur das halbe Leben, nehmt euch euren Anteil an der anderen Hälfte!</p>
<p><em>Das Interview führte Katja Goebel.</em></p>
<p><em><a href="http://www.wdr.de/themen/freizeit/brauchtum/vatertag_2010/interview.jhtml" target="_blank">Quelle</a><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geschlechterkrampf von rechts und links</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2010/04/30/geschlechterkrampf-von-rechts-und-links/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 13:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seiner im Rahmen der WISO Diskurse der Friedrich Ebert Stiftung erschienen Expertise ’Geschlechterkampf von rechts, Wie Männerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren’, hat Thomas Gesterkamp in ein Wespennest gestochen.
Seine in einer Mail geäußerte Absicht „Wichtiger als unnötige Detail &#8211; Streitereien finde ich, die politische Auseinandersetzung mit den in meiner Expertise genannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit seiner im Rahmen der WISO Diskurse der Friedrich Ebert Stiftung erschienen <a href="http://library.fes.de/pdf-files/wiso/07054.pdf">Expertise</a> ’Geschlechterkampf von rechts, Wie Männerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren’, hat Thomas Gesterkamp in ein Wespennest gestochen.</p>
<p>Seine in einer Mail geäußerte Absicht „Wichtiger als unnötige Detail &#8211; Streitereien finde ich, die politische Auseinandersetzung mit den in meiner Expertise genannten Gruppen zu führen. Ich halte es dabei für falsch, pauschal von &#8220;Akteuren einer rechtsradikalen Männerbewegung&#8221; zu sprechen. Es ging mir bei meinen Recherchen darum, eine Grauzone zu beleuchten, Verbindungen deutlich zu machen und die fehlende Distanzierung zum rechtsextremen und rechtskonservativen Milieu zu skandalisieren.“ wird von vielen Seiten konterkariert.</p>
<p>Die einen sehen sich pauschal verunglimpft und kündigen den noch nicht begonnenen Dialog auf, die anderen fühlen sich in dem, was sie schon immer wussten bestätigt und fordern zum Beispiel die Akteure im <a href="http://www.bundesforum-maenner.de/">Bundesforum Männer</a> auf, sich von etwas zu distanzieren, was es nicht gibt.</p>
<p>Am 12. Mai gestaltet die <a href="http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2010/04/26/auf-leisen-sohlen-konservative-familien-und-geschlechterbilder-auf-dem-weg-in-die-mitte-der-gesellschaft/" target="_blank">FES</a> in Berlin einen Abend zum Thema ‚Richtungsdiskurse in der Männerpolitik’ an dem die Protagonisten aus der ‚Deckung’ ihrer Papiere kommen und den Dialog aufnehmen (können).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bezahlte ‚Papa &#8211; Monate’ sind (in Österreich) noch eine Seltenheit</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2010/03/31/bezahlte-%e2%80%9apapa-monate%e2%80%99-sind-in-osterreich-noch-eine-seltenheit/</link>
		<comments>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2010/03/31/bezahlte-%e2%80%9apapa-monate%e2%80%99-sind-in-osterreich-noch-eine-seltenheit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 09:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der „Papa-Monat“, eine bezahlte Freistellung der Väter unmittelbar nach der Geburt, wurde in Österreich lange und heftig debattiert, gesetzliche Realität wurde er freilich nie. Und dennoch gibt es ihn. Nach dem Vorbild weniger Unternehmen und Verwaltungen in der Schweiz hat der Dachverband der angewandten Forschung, Forschung Austria, 2009 in den Kollektivvertragsverhandlungen mit der Gewerkschaft der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der „Papa-Monat“, eine bezahlte Freistellung der Väter unmittelbar nach der Geburt, wurde in Österreich lange und heftig debattiert, gesetzliche Realität wurde er freilich nie. Und dennoch gibt es ihn. Nach dem Vorbild weniger <a href="http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2006/09/12/migros-fuhrt-bezahlten-vaterschaftsurlaub-ein/" target="_blank">Unternehmen</a> und <a href="http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2009/04/03/warum-verschmahen-stadtische-beamte-vaterschaftsurlaub/" target="_blank">Verwaltungen</a> in der Schweiz hat der Dachverband der angewandten Forschung, Forschung Austria, 2009 in den Kollektivvertragsverhandlungen mit der Gewerkschaft der Privatangestelten beschlossen, dass Betriebe in der wirtschaftsnahen außeruniversitären Forschung das Konzept des „Papa-Monats“ umsetzen können.</p>
<p>Michael Wimmer, Software-Entwickler bei der Salzburg Research Forschungsgesellschaft hat seinen „Papa-Monat“ bereits absolviert. „Es hat meiner Familie und mir sehr viel gebracht, und es hat die Loyalität zum Arbeitgeber weiter gestärkt“, sagt Wimmer.</p>
<p>Bei Salzburg Research gibt es den „Papa-Monat“ in einer zweijährigen Probezeit. Geschäftsführer Siegfried Reich ist von den familiären Vorteilen eines „Papa-Monats“ überzeugt. „Es soll Vätern helfen, Mutter und Kind nach der Geburt zu unterstützen, die Beziehung zwischen Vater und Kind von Beginn an zu intensivieren und den familiären Zusammenhalt zu stärken.“</p>
<p>Genau dies sei auch bei ihm passiert, sagt Jung-Papa Wimmer. Es sei für Väter wichtig zu sehen, was mit einem Neugeborenen alles rund um die Uhr zu tun sei. Er habe sich in den vier Wochen zu Hause, in denen er sein Gehalt wie während eines normalen Urlaubs weiterbezahlt bekommen hat, gut ins neue Leben mit Kind eingewöhnen können.</p>
<p>Es geht aber nicht nur um die persönlichen, familiären Aspekte. „Um hoch qualifizierte Mitarbeiter zu finden und langfristig an das Unternehmen zu binden, braucht man ein attraktives Personalmanagement“, sagt Reich. Der „Papa-Monat“ sei nur ein Stein im Mosaik. „Es uns wichtig, auch bei persönlichen und familiären Veränderungen unserer Mitarbeiter Verantwortung zu übernehmen.</p>
<p>Salzburg Research ist mit dem „Papa-Monat“ im Bereich Forschung Vorreiter. Joanneum Research bietet hat einen halben Papa-Monat mit zwei Wochen an. Und auch die Gewerkschaft der Privatangestellten ermöglicht ihren Mitarbeitern einen ganzen „Papa-Monat“.</p>
<p><a href="http://www.salzburg.com/online/nachrichten/newsletter/-Papa-Monat-ist-noch-eine-Raritaet-.html " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Zeit ist wichtiger als Geld – Was sich junge Eltern wünschen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 08:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Mütter und Väter denken und verhalten sich anders, als allgemein erwartet wird. Ihre Lebensvorstellungen unterscheiden sich in wesentlichen Dingen (Finanzen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gemeinsame Zeit für Kinder) von denen der Elterngeneration. In anderen Dingen (Arbeitsteilung im Haushalt, Aufteilung der Berufszeit) bewegen sich heutige Eltern vielfach in traditionellen Bahnen und sind keineswegs unzufrieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ravensburger.de/imperia/md/images/deutschland/ag/stiftung/63.jpg "><img class="alignright" src="http://www.ravensburger.de/imperia/md/images/deutschland/ag/stiftung/63.jpg " alt="" width="286" height="191" /></a>Viele Mütter und Väter denken und verhalten sich anders, als allgemein erwartet wird. Ihre Lebensvorstellungen unterscheiden sich in wesentlichen Dingen (Finanzen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gemeinsame Zeit für Kinder) von denen der Elterngeneration. In anderen Dingen (Arbeitsteilung im Haushalt, Aufteilung der Berufszeit) bewegen sich heutige Eltern vielfach in traditionellen Bahnen und sind keineswegs unzufrieden damit.</p>
<p>Die Einkommenshöhe ist für junge Familien weniger wichtig als gemeinhin angenommen. Dennoch steigt die Zufriedenheit mit Einkommen und Gesundheit. Großeltern spielen eine wichtige Helferrolle für die junge Familie – eine unerwartete Erkenntnis. Die meisten Kinder können in mehreren Haushalten des familiären Netzwerks „aufwachsen“. All dies ergab die erste Auswertung des „Ravensburger Elternsurvey“, eine repräsentative Analyse des „Elterlichen Wohlbefindens“ in Deutschland.</p>
<p>Die Auswertung der repräsentativen 70-minütigen Befragung von 1.000 Müttern und 1.000 Vätern – die mindestens ein Kind unter 6 Jahren haben – informiert nun umfassend über die familiäre und berufliche Situation von Eltern in Deutschland, ihre subjektiven und objektiven Zukunftserwartungen an Politik und Gesellschaft sowie ihre Grundprinzipien und Werte. Eine Veröffentlichung mit den gesamten Ergebnissen soll Ende 2010 erscheinen. Die Wissenschaftler präsentierten in Berlin die wichtigsten Erkenntnisse des Projekts:</p>
<p>Junge Mütter und Väter wünschen sich ein dynamisches Modell für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: <span id="more-2891"></span>Vor und nach der Kinderphase wollen sie beide ökonomisch selbstständig sein. Während des Aufwachsens der Kinder wollen Vater und Mutter (in Paarfamilien) Fürsorge für den Nachwuchs und Berufstätigkeit parallel verbinden – und zwar relativ zum Alter der Kinder. Etwa 40 % der Mütter und der Väter mit Kindern unter 3 Jahren meinen, die Mutter solle nicht erwerbstätig sein, Eltern von Kindergartenkindern meinen dies nur noch zu 10 % (Väter) und 8 % (Mütter). Wenn die Kinder zur Schule gehen, möchten 10 % der Mütter voll erwerbstätig sein, 60 % ziehen eine Teilzeitarbeit vor; die Väter denken ähnlich.</p>
<p>Dazu erklärt der Soziologe Bertram: „Zunächst mag es erstaunen, dass junge Eltern so eindeutig meinen, die Mutter solle zugunsten der Fürsorge ihre Berufstätigkeit einschränken. Dies ist aber durchaus eine rationale Entscheidung. Denn junge Frauen verdienen in Deutschland öfter als im europäischen Durchschnitt erheblich weniger als junge Männer.“</p>
<p>Wenn da mal nicht Ursache und Wirkung verwechselt werden.</p>
<p><a href="http://www.ravensburger.de/web/Ravensburger-Elternsurvey-2010__3245371-3245411-3288142-158738270.html " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Werdende Großväter gesucht</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2010/01/14/werdende-grosvater-gesucht/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 13:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Werden Sie bald Vater und haben Eltern, die noch berufstätig sind? Wenn ja, dann braucht eine Forschungsgruppe der Universitäten Zürich und Basel Ihre Unterstützung bzw. die Ihrer Eltern. Für eine Studie zum Übergang zur Großelternschaft such sie erwerbstätige Frauen und Männer, die in den nächsten Monaten zum ersten Mal Grosseltern werden.
Alle Studienteilnehmenden erhalten zwei Fragebögen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werden Sie bald Vater und haben Eltern, die noch berufstätig sind? Wenn ja, dann braucht eine Forschungsgruppe der Universitäten Zürich und Basel Ihre Unterstützung bzw. die Ihrer Eltern. Für eine Studie zum Übergang zur Großelternschaft such sie erwerbstätige Frauen und Männer, die in den nächsten Monaten zum ersten Mal Grosseltern werden.</p>
<p>Alle Studienteilnehmenden erhalten zwei Fragebögen zugeschickt, die sie bequem zu Hause beantworten können (Dauer je ca. 20 Min). Sie erhalten eine kleine Aufwandsentschädigung (15.- Euro) und können zusätzlich an einer Verlosung teilnehmen. Die Angaben werden vertraulich behandelt und anonymisiert ausgewertet.</p>
<p>Wenn Ihre Eltern Interesse haben könnten, an der Studie teilzunehmen, melden Sie sich unverbindlich bei <a href="mailto:beruf-und-familie@psychologie.uzh.ch " target="_blank">uns</a>. Wir freuen uns auch, wenn Sie diese Information auch an andere weiterleiten, der Interesse an einer Teilnahme haben könnte.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Immer mehr Väter nehmen Elternzeit</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2009/12/04/immer-mehr-vater-nehmen-elternzeit-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 13:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Elterngeld ist, trotz Krise, weiterhin eine Erfolgsgeschichte. Vor allem bei jungen Vätern steigt die Inanspruchnahme kontinuierlich, wie die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen.
&#8220;Ich freue mich, dass immer mehr Väter die Möglichkeit des Elterngeldes nutzen, um sich eine Zeitlang intensiv um ihre Kinder zu kümmern&#8221;, erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,vollanzeige.csp&amp;ID=1024967"><img class="alignright" src="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Grafiken/Sozialleistungen/Cover/Elterngeld32009__100,property=image.jpg" alt="" width="100" height="138" /></a>Das Elterngeld ist, trotz Krise, weiterhin eine Erfolgsgeschichte. Vor allem bei jungen Vätern steigt die Inanspruchnahme kontinuierlich, wie die Zahlen des <a href="https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,vollanzeige.csp&amp;ID=1024967 " target="_blank">Statistischen Bundesamtes</a> zeigen.</p>
<p>&#8220;Ich freue mich, dass immer mehr Väter die Möglichkeit des Elterngeldes nutzen, um sich eine Zeitlang intensiv um ihre Kinder zu kümmern&#8221;, erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Köhler.</p>
<p>Nahmen vor Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 rund 3,5 Prozent der Väter Elternzeit, waren es im 3. Quartal 2009 20,7 Prozent der Väter, die sich ihren Kindern widmen und Elterngeld beziehen.</p>
<p>&#8220;Trotzdem haben immer noch viele Männer Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, wenn sie mehr Zeit für Familie und Kinder beanspruchen. Wir müssen sie weiterhin unterstützen und werden die Flexibilisierungen des Elterngeldes, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, schnell umsetzen,&#8221; sagte die neue Familienministerin Dr. Köhler.</p>
<p>Jeder fünfte, dessen Elterngeldbezug im Oktober 2009 auslief, war ein Mann &#8211; eine deutliche Steigerung zum Väteranteil von 3,5 Prozent vor Einführung des Elterngeldes. Bezogen auf alle Haushalte, in denen Elterngeld bezogen wird, liegt die Väterquote sogar bei einem Viertel.</p>
<p>Auch die Wissenschaft bescheinigt dem Elterngeld erheblichen Erfolg. Das Fazit einer aktuellen <a href="http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2009/11/13/elternzeit-wirkt-als-turoffner-fur-vater/" target="_blank">Studie</a> der Hans-Böckler-Stiftung lautet: Das Elterngeld führt zu grundlegenden und nachhaltigen Verbesserungen. Außerdem gehen die Befragten davon aus, dass die Vätermonate zur Normalität im betrieblichen Alltag werden.</p>
<p><a href="http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Presse/pressemitteilungen,did=132976.html " target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>Väter tauschen Laptop gegen Windeln</title>
		<link>http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2009/11/19/vater-tauschen-laptop-gegen-windeln/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 11:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Roman Leuthner, selbst Vater von drei Kindern, hat in dem Band ‚Tausche Laptop gegen Windeln’ die Erfahrungen und Erlebnisse von 15 Vätern zusammengetragen, die für eine zeitlang den Laptop gegen Windeln getauscht und Elternzeiterfahrungen gesammelt haben.
Herausgekommen ist dabei eine unterhaltsame und informative Vielfalt an Motiven und Wünschen von Vätern, die sich auf verschiedenen Wegen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3867441154?ie=UTF8&amp;tag=vaeterblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3867441154 "><img class="alignright" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41HDtg3khFL._SS500_.jpg " alt="" width="210" height="210" /></a>Roman Leuthner, selbst Vater von drei Kindern, hat in dem Band ‚<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3867441154?ie=UTF8&amp;tag=vaeterblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3867441154 " target="_blank">Tausche Laptop gegen Windeln</a>’ die Erfahrungen und Erlebnisse von 15 Vätern zusammengetragen, die für eine zeitlang den Laptop gegen Windeln getauscht und Elternzeiterfahrungen gesammelt haben.</p>
<p>Herausgekommen ist dabei eine unterhaltsame und informative Vielfalt an Motiven und Wünschen von Vätern, die sich auf verschiedenen Wegen in einem verwirklicht haben: der Elternzeit.</p>
<p>Dass die Rahmenbedingungen und die betrieblichen Wirklichkeiten dabei nicht immer förderlich sind, wird zwischen den Zeilen und auch explizit deutlich. Dabei sind es vielfach nicht (nur) die Vorgesetzten, die den Vätern die Entscheidung und das Leben damit schwer machen, sondern die ‚lieben Kollegen’.</p>
<p>So erfährt ein Vater, dass „ … ein Kollege in der Kantine darüber philosophiert hat, dass es zunehmend schwerer werde die Vorgaben der Geschäftsleitung zu erfüllen, wenn Kollegen mit wichtigen Aufgaben nur mit halber Kraft tätig seien …“</p>
]]></content:encoded>
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