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Sorgende Männer – zwischen Selbstsorge und Pflege

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 4. März 2019

Ist Sorgen ein neuer Megatrend im Wandel männlicher Selbstbilder und gelebter Männlichkeiten? „Caring Masculinities“ als Schlagwort von individuellen und gesellschaftlichen Sorgepolitiken beschreibt die Veränderungen, die sich in den Feldern professionelle Pflege, Angehörigenpflege und männliche Sorge und Selbstsorge beobachten lassen. Was bedeutet diese neue Verantwortung von Männern in Sorge und Selbstsorge für die berufliche Praxis der Pflege, für die Ausgestaltung von Partnerschaften und neuen sozialen Nachbarschaften, für die Entwicklung männlicher Identitäten im Lebensverlauf.

Die Impulse und Workshops des Fachforums wollen die neuen Entwicklungen fachlich wie interdisziplinär beleuchten und diskutieren. Das Bundesforum Männer möchte Akteur_innen und Expert_innen miteinander vernetzen und zu neuen Sichtweisen und politischen Handlungsempfehlungen und Maßnahmen im Feld des Sorgens und der Geschlechterverhältnisse beitragen.

Fachforum am 04.04.2019 | 10:30 bis 16:30 Uhr | Kassel
Veranstaltungsort: Event- und Tagungszentrum Kassel, Wilhelmshöher Allee 256, 34119 Kassel (gegenüber ICE-Bahnhof KS-Wilhelmshöhe)
Veranstalter: BUNDESFORUM MÄNNER – Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V

Programm

Begrüßung und Einführung
Dr. Dag Schölper, Geschäftsführer Bundesforum Männer
Franz-Josef Schwack, Fachgruppe ältere Männer

In vier thematischen Impulsen werden Sorge-Themen und -Perspektiven beleuchtet und in anschließenden Workshops vertieft
Impuls 1: Männer in der Pflege: Begriffe, aktuelle Zahlen und Fakten
Prof. Dr. Heinz Bartjes, Hochschule Esslingen

Impuls 2: Unterschätzt: Männer in der Angehörigenpflege
Prof. Dr. Eckart Hammer, Ev. Hochschule Ludwigsburg

Impuls 3: Männer in der professionellen Pflege in Deutschland und Forderungen an die Politik
N.N.
Impuls 4: Sorgen, für sich und andere. Das Alter als Feld neuer Männlichkeiten
Dr. Miranda Leontowitsch, Goethe Universität, Frankfurt a.M.

Dr. Hans Prömper, Universität des 3. Lebensalters, Frankfurt a.M.

Mittagspause

Arbeitsphase I:

Workshop 1: Männer in der Pflege: Begriffe, aktuelle Zahlen und Fakten
Prof. Dr. Heinz Bartjes, Hochschule Esslingen
Workshop 2: Unterschätzt: Männer in der Angehörigenpflege
Prof. Dr. Eckart Hammer, Ev. Hochschule Ludwigsburg

Kaffeepause

Arbeitsphase II:

Workshop 3: Männer in der professionellen Pflege und Forderungen an die Politik
N.N.
Workshop 4: Sorgen, für sich und andere. Das Alter als Feld neuer Männlichkeiten
Dr. Miranda Leontowitsch, Goethe Universität, Frankfurt a.M.

Dr. Hans Prömper, Universität des 3. Lebensalters, Frankfurt a.M.

Abschluss: Ergebnisse und Perspektiven für den fachlichen und politischen Raum

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Quelle

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