der VÄTER Blog

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Archiv für März 21st, 2012

Rollenfallen für Männer

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 21. März 2012

Dass Frauen lange in Elternzeit gehen oder Teilzeit arbeiten hat auf den ersten Blick oft rationale Gründe: ihr Mann verdient einfach mehr. Und schon schnappt die Rollenfalle zu. Wenn sie lange aus dem Job ist, verliert sie den Anschluss, während er weiter arbeitet und sich beruflich weiterentwickelt.

Aber sind Männer mit ihrer Ernährerrolle heute wirklich zufrieden? frauTV hat einen typischen Haupternährer und zweifachen Vater besucht.

Sendetermin ist Donnerstag, 22. März 2012, von 22.00 bis 22.30 Uhr.

Quelle

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Darth Vader – Werbung mit Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 21. März 2012

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Und jährlich frustriert die Gallup Umfrage

Erstellt von Hans-Georg Nelles am 21. März 2012

Angestellte in Deutschland sind nicht gerade sehr motiviert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter mehr als 1300 Beschäftigten, die die Unternehmensberatung Gallup am Dienstag vorstellte. Laut dem Engagement-Index sind die Deutschen mit ihrer beruflichen Situation generell zwar sehr zufrieden. Die emotionale Bindung an ihren Job liegt jedoch auf konstant niedrigem Niveau.

  • Laut der Studie sind nur 14 % aller Arbeitnehmer mit Herz und Verstand bei der Sache.
  • 63 % der Deutschen machten demnach nur „Dienst nach Vorschrift“.
  • Und der Anteil jener Arbeitnehmer, die „innerlich gekündigt“ haben, sei von 2001 bis 2011 kontinuierlich gestiegen: von 15 auf 23 %.

Der Begriff der innerlichen Kündigung wurde vom Führungsforscher Martin Hilb geprägt. Er bezeichnet diesen Zustand als eine Art Selbstjustiz des Arbeitnehmers. Der Angestellte fühlt sich ungerecht behandelt und arbeitet nur noch so viel, wie ihm angesichts dieser Behandlung fair erscheint. Er stellt also durch Arbeitsverweigerung sein Gerechtigkeitsgefühl wieder her.

Die Mitarbeiter, die sich innerlich verabschiedet haben, fehlen demnach häufiger; sie entwickeln so gut wie nie Ideen, wie sich die Arbeitsabläufe und Produkte des Unternehmens verbessern lassen; und einige verlassen irgendwann das Unternehmen – was zu Know-how-Verlusten führt. Laut Gallup entsteht durch schlecht motivierte Mitarbeiter ein volkswirtschaftlicher Schaden von bis zu 124 Milliarden Euro – pro Jahr.

Ein wichtiger Grund für die schlechte Mitarbeitermotivation ist nach Angaben von Gallup ein Defizit in der Personalführung. Die Ursachen für den relativ geringen Anteil emotional hoch gebundener Arbeitnehmer in Deutschland seien „hausgemacht und gehen auf Defizite in der Personalführung zurück“, heißt es in der Studie.

Der Aussage „Ich habe in den letzten sieben Tagen für gute Arbeit Anerkennung und Lob bekommen“ stimmten demnach nur 4 % der Mitarbeiter ohne emotionale Bindung zum Unternehmen uneingeschränkt zu. Nur 1 % der Mitarbeiter ohne emotionale Bindung erklärt, dass es jemand im Unternehmen gibt, der die persönliche Entwicklung fördert.

Quelle

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