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innovative Unternehmen nutzen die Potenziale aktiver Vaterschaft

Ein Gespenst in der Friedrich – Ebert – Stiftung

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 15. Mai 2010

Dass die Fetzen fliegen, wurde von manchen im Vorfeld der Veranstaltung „Auf leisen Sohlen: Konservative Familien – und Geschlechterbilder auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft?“ befürchtet. Der Journalist und Autor Thomas Gesterkamp hat mit seiner Expertise: „Geschlechterkampf von rechts. Wie Männerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren“ viel medialen Staub aufgewirbelt, vor allem auf den Kommentarseiten verschiedener Internetseiten.

Noch am Tag der Veranstaltung hatte Walter Hollstein in der Welt beklagt, dass Gesterkamp alle Männerrechtler in die braune Ecke stellen will. Und – wie immer – wurden auch Formfragen bemüht, weil das Ganze eher ein kurzer Aufriss sei, der den Normen einer Expertise nicht genüge. Inhaltliche Auseinandersetzungen oder Widerlegungen formulierte er dagegen nicht.

Da ich am vergangenen Mittwoch leider nicht in Berlin dabei sein konnte, greife ich auf den Bericht der Journalistin Magdalene Geisler in ihrem Blog magda zurück.

‚Das Feindbild Feminismus verstellt den Blick auf legitime Forderungen der Frauen und der Männer. Das sieht auch das gerade im Entstehen begriffene „Bundesforum Männer“, dessen Organisator, Jens Janson, im Podium saß. Er erklärte, dass Gender Mainstreaming zum Beispiel für ihn bedeutet, die Vereinbarungsproblematik nicht nur als Frauenfrage einzuordnen, sondern sie auch explizit für Männer zu stellen. Das aber ist nur möglich, wenn dialogisch – zum Beispiel mit dem Deutschen Frauenrat, deren Vertreterin Ulrike Helwerth da zustimmte – gearbeitet wird. …

Es gibt durchaus in der Männerbewegung kritische Kräfte, die Vernunft und Kooperation das Wort reden. So hat die Männerarbeit der EKD eindeutig und klar gegen den Geschlechterforscher Gerhardt Amendt Position bezogen, der alle Frauenhäuser als Orte des Hasses schließen wollte und das Leiden von Frauen mit Gewalterfahrung lächerlich machte. Die Männer der EKD distanzierten sich deutlich von den evangelikalen Strömungen in den eigenen Reihen.

Gibt es eine „braune Ecke“? Nein, aber es gibt Tendenzen. Ohnehin wird zunehmend konstatiert, dass manch rechtes Gedankengut eher der Mitte der Gesellschaft entspringt, als in Springerstiefeln herumrennt. Da liegt die Gefahr – auch in den Geschlechterauseinandersetzungen.

Flogen sie nun die Fetzen? Nicht wirklich. Allerdings gab es ein paar süffisante Anmerkungen, zum Beispiel fragte ein Teilnehmer sich und das Publikum, wie es möglich sei, dass fast alle Leserbriefschreiber zu politischen und wirtschaftlichen Themen männlich seien. Aber ansonsten hielt sich alles in Grenzen. …

Also es flog nichts. Hinter mir saß Heinz Olaf Henkel, der ehemalige BDI-Chef. Der schüttelte immer mal wieder den Kopf, aber zu Wort hat er sich nicht gemeldet. Er war glaube ich auch mehr männlicher Begleiter. … Es ist vieles in Bewegung. Die Männerbewegung sollte sich tänzerischer bewegen und nicht so brachial.

Wenn die Gesellschaft so ins Wanken gerät, wie in der Gegenwart, erschüttert das auch die Geschlechterverhältnisse und Schuldige werden gesucht. Besser wäre es, gemeinsam die Probleme zu schultern, aber ich sehe ein, dass dies eine zu versöhnliche – nette Forderung ist. Also – STREITEN: Ja. KLOPPEN: Nein.’

Was die Lösungsstrategie angeht, würde ich die Schwerpunkte ein wenig verschieben: Eine Auseinandersetzung um die neuen Geschlechterverhältnisse ist notwendig, wie sie aussehen, darüber muss sicherlich auch mal ‚heftiger’ gestritten werden, aber an einem geht kein Weg dran vorbei, eine zufriedenstellende Gestaltung ist nur gemeinsam und nicht gegeneinander möglich.

Quelle

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14 Kommentare zu “Ein Gespenst in der Friedrich – Ebert – Stiftung”

  1. Jürgen Kura sagt:

    Ein Zitat von Georg Christoph Lichtenberg lautet in etwa so: O nein! wenn es noch Wind gewesen wäre, es war aber mehr ein wehendes Vakuum.

  2. Thomas sagt:

    “Die Männer der EKD distanzierten sich deutlich von den evangelikalen Strömungen in den eigenen Reihen.”

    Gut, dass auch das mal angesprochen wurde.

    Und wie wird “Geschlechterdemokratie” definiert ?

    http://www.freiewelt.net/blog-1760/“boy’s-day”?-nein-danke!.html

    Lesenswert sind auch auf die Kommentare. Begriffe wie “Umerziehung” versetzt Unbeteiligte scheinbar nur in kopfschüttelndes Erstaunen.

    Progressivität? Eltern, die schulpflichtige Kinder haben und die Praxis kennen, können mit solchen Thesen, wie sie aus dem Maskulismus bekannt sind, absolut nichts anfangen.

    Das “Gespenst” gender-mainstreaming ist also für manche scheinbar präsent, statt wie das progressive Bundesforum Männer daraus neue Chancen und Mäglichkeiten für Frauen UND Männer abzuleiten und pluralisierte Lebensentwürfe in den Mainstream zu transportieren.

    Unter Geschlechterdemokratie erinnere ich mich an die Definition von Prof. Hollstein in seinem Buch “Frauen/Männer, besser miteinander leben”, S. 44 hierarchiefreie Verhältnisse der Geschlechter untereinander. M.E. passen da auch keine evangelikalen Positionen.

  3. Jürgen Kura sagt:

    Ich dachte, mit “Gespenst” sei die “Männerbewegung” gemeint…

  4. Michael Baleanu sagt:

    Die Forderung für ein gemeinsames Sorgerecht für die Kinder nicht miteinander verheirateter Eltern wurde in der Vergangenheit immer wieder als Beispiel für eine maskulistische Forderung herangezogen. Berühmt-berüchtigte feministische Vertreter der Gegenmeinung sind Anita Heiliger und Prof. Salgo.

    An diesem Beispiel lässt sich die Verlogenheit der gesamten “Maskulisten”-Debatte erkennen.

    Berechtigte Anliegen von Väter- und Männerrechtlern werden jahrelang verschwiegen, nicht zu Kenntnis genommen.

    Plötzlich kommt nach jahrelangem Rechtstreit eine Korrektur aus Straßburg.

    Was passiert? Erneut werden die Väter- und Männerrechtler ausgegrenzt, erneut soll eine halbherzige Lösung her, durch unklare und ungenaue Gesetzestexte.

    Nach einem jahrelangen Kampf, soll nun weiter “untersucht” werden! Obwohl die ganze Welt Deutschland gesagt hat, dass §1626a BGB eine Diskriminierung der nicht verheirateten Väter enthält!

    Daher glauben wir der Aufforderung zur Diskussion nicht!

    Denn im Gegensatz zur Frauenförderung, gibt es weder im Bundes- noch in den Landesministerien Männer-Arbeitsgruppen, die diesen Namen auch nur entfernt verdienen.

    Weder die Parteien, noch die Gewerkschaften, noch die Kirchen haben in ihren Themen, das Thema Männer und Väter aufgenommen. (Bisher findet man nur das Thema “Frauen”, einzig die FDP hatte mal einige Vorstösse, ansonsten wird die Thematik Männer nur bei “Gewalt” wahrgenommen). Das, was als “Männermanifest” von den Grünen in die Welt gesetzt wurde, entpuppt sich als feministisches Machwerk, usw., usf.

    Wenn jemand tatsächlich mit den Männer- und Väterrechtlern ins Gespräch kommen möchte, muss ihnen die Voraussetzungen schaffen, die Frauenrechtlern haben.

    Da aber die Feminist.I.nnen Änderungen haben möchten, ohne welche herbeizuführen, werden wir dieses gesellschaftliche Wunder am Sanktnimmerleinstag erleben.

    Es ist die kognitive Dissonanz
    - zwischen Diskurs und Wirklichkeit,
    - zwischen geforderter Gleichberechtigung und gelebter “positiver Diskriminierung” der Männer,
    - zwischen der Forderung nach “Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie” und “der gesteigerten Erwerbsobliegenheit” geschiedener Väter
    - zwischen …
    die dem real existierenden Matriarchat den Garaus machen wird.

    Wenn Sie ein Gespräch mit den Männer- und Vätetrrechtlern haben wollen, dann treten Sie ihn an, liebe Feminist.I.nnen.

    Es fängt ja damit an, dass Väter- und Männerrechtlern nicht das Geld eines – ehemaligen – BDI-Chefs haben um solche Veranstaltungen zu besuchen. Und es endet damit, dass diese Väter- und Männerrechtlern nicht auf dem Podium sitzen dürfen um ihre Positionen vertreten zu können.

    Man muss lediglich Augen und Ohren öffnen um nicht den gleichen Fehler einer blinden und tauben Justitia zu begehen.

    Das Abschieben der Väter- und Männerrechtler in die rechte Ecke, ohne sie auch nur angehört zu haben, erinnert einen jeden davon an die Ferndiagnosen gerichtspsychologischer Gutachter in Sorgerechtststreitigkeiten, die z. B. von der GwG erstellt werden.

    Manchmal sind die einfachsten Lösungen wirklich sehr nah. Einfach miteinander reden, in einen offenen Dialog treten.

    Was sich Gesterkamp und die FES geleistet haben, war ein Monolog und Bashing der Väter- und Männerrechtler, aber niemals eine Aufforderung zum Dialog. Die “Expertise” soll dazu dienen, irgendwelche Fördermittel für eine dubiose Forschung zu begründen.

    Diese Mittel hätte man besser den Väter- und Männerrechtlern zur Verfügung stellen sollen, damit diese eine Möglichkeit haben, sich zu artikulieren.

    Solche Forderungen weder dann von Feminist.I.nnen als “brachial” oder als KLOPPEN bezeichnet, gell?

  5. Horst sagt:

    Warum werden in dem obigen Artikel Dinge falsch wiedergegeben? Weder hat Prof. Amendt weibliche Gewalterfahrungen lächerlich gemacht, noch hat er sich für die Schließung von Frauenhäusern ausgesprochen, sondern für eine, auch anderswo übliche, Umwandlung in Familienhäusern mit professioneller ganzheitlicher Betreuung plädiert. Was soll daran irgendwie “rechts” sein?
    In Wahrheit bekommen diejenigen inzwischen kalte Füße, die meinten ein Abo auf die Meinungsführerschaft in der Geschlechterdebatte zu haben, jetzt wo von Männerseite berechtigterweise Krtik kommt. Gut, daß sich inzwischen auch Männer für Geschlechterfragen und Rollenmodelle interessieren, und dies nicht nur den Frauen überlassen wollen.

  6. Thomas sagt:

    “… yep,… Außerdem: Etymologisch kommt “rechts” von “richtig”. (Beitrag eines Foristen in einem geschlechtersensibel qualifizierten Forum am 09.08.2009 11.56 Uhr zum Thema “Wer kann sich vorstellen rechts zu wählen”).

    Aber wenn dann eine Information kommt es bewegen sich rechte Gesinnungen in der Szene, dann ist der Aufschrei groß und es heißt “nach rechts schieben”.

    Maskus fordern von Frauen und ja sogar von Feministinnen für sich Verständnis.

    Wenn man z.B. nur ansatzweise etwas frauenfreundliches betrachten will oder andere Meinungen hat, ist die Überraschung groß. Lila Pudel Schrei-Foristen sind noch das harmloseste. Und das Beleidigen, Infragestellen der Männlichkeitszugehörigkeit, wenn andere Meinungen als die maskulistisch zugelassenen vertreten werden, das dokumentiert m.E. rechtskonservative Rollenvorstellungen von Männlichkeit, die auf mich einen überaus antidemokratischen Eindruck vermitteln.

    Was diese Szene derzeit scheinbar besonders vorantreibt : Über die Behauptung der angeblich massiven Jungendiskiminierung versucht man sich Zugang zur Jugend zu verschaffen und betreibt sich als selbsternannte Jungenförderer. Das Geschlechterklima kann so m.E. nur beschädigt werden, und das schon bei Schulkindern. Und das ist für mich skandalös.

  7. Horst sagt:

    @ Thomas:

    Das Geschlechterklima ist längst ruiniert, und zwar von den Feministinnen.
    Und was die Jungendiskriminierung angeht: Nun, mann kann auch alles negieren.

  8. Michael Baleanu sagt:

    @Thomas
    Nun, Frauen haben für Selbstverwirklichung, sexuelle Selbstbestimmung, Emanzipation usw. gekämpft. Sie haben dies alles erreicht, sonst würden wir ja nicht so viele Artikel in den verschiedensten Zeitungen lesen, die dem Mann den Habitus eines Primaten bescheinigen wollen.

    Wenn heute jemand behaupten sollte, Frauen wären nicht gleichberechtigt, der lügt.

    Wenn nun Männerrechtler fordern, dass Frauen aufgrund ihrer Leistung den Posten bekleiden sollen, den sie anstreben, nicht aufgrund ihres Geschlechts, die volle Verantwortung für ihr Leben tragen sollen nach einer Trennung oder Scheidung, ohne sich in einer finanziellen Abhängigkeit zum Ex zu begeben und keine Selbstjustiz mehr treiben dürfen, wenn es darum geht, den Umgang des Vaters mit den Kindern zu unterbinden, dann sind diese Forderungen, nichts anderes, als die logische und konsequente Weiterführung des ursprünglichen, feministischen Gedankens:

    Beide Geschlechter treffen sich auf Augenhöhe, jeder ist für sich selbst verantwortlich, wenn er sich entscheidet selbstbestimmt alleine zu leben. Das impliziert sowohl Vor- wie auch Nachteile, Gutes wie Böses, für BEIDE Geschlechter.

    Mann und Frau sollen entweder Schulter an Schulter oder halt vollkommen unabhängig voneinander durch das Leben gehen, wie es einem beliebt.

    Was genau soll daran eine “rechtskonservative Rollenvorstellung von Männlichkeit” sein? Es sind doch die ureigensten feministischen Forderungen, die von allen Seiten eingefordert werden!

    Nur die eine Seite jammert, dass sie permanent benachteiligt wird, während die andere Seite mit recht auf die jährliche milliardenschwere Förderung der Frauen hinweist!

    Wenn diese Förderung seit Jahren nicht fruchtet, dann wäre es doch Zeit nachzufragen, warum die nicht fruchtet? Wieso haben wir seit geschlagene 30 Jahren und mehr weiterhin “Benachteiligungen” allenortens? Was genau wird falsch gemacht, dass man noch immer Frauenbeauftragte braucht, als Zeichen der Unfähigkeit für sich selber zu sprechen?

    Was die Väter- und Männerrechtlern fordern, ist doch lediglich: Lebt doch endlich nach Euren Vorsätzen, wenn Euch die so erstrebenswert sind, aber bitte mit allen Konsequenzen und ohne weiter rumzujammern!

    Was außerdem Väter- und Männerrechtlern fordern, ist die klare Benennung von Ursache und Wirkung und eine ehrliche Behandlung von Tatsachen.

    Beispiel Lohnunterschied: Hier wird permanent gelogen, dass Frauen bei GLEICHER Arbeit 23% weniger verdienen. Vergessen wird, dass Männer 35% mehr arbeiten als Frauen.

    Beispiel Gewalt gegen Frauen: Die Statistiken werden aufgebauscht oder nicht veröffentlicht! Es werden immer wieder pauschale Verurteilungen der Männer verbreitet und die Gewalt der Frauen – insbesondere gegen ihre eigenen Kindern gegenüber – verschwiegen.

    Wenn dann aus der feministischen Ecke Aussagen kommen, wie:
    “Und ja, ich finde es auch ungerecht, dass Männer als uneheliche Väter nur wenig bis gar keine Rechte haben. Aber sie müssen sie nicht nur fordern, sondern auch zeigen, dass sie es verdienen.“. (Zitat aus einem Kommentar in “Die Zeit”)
    dann setzt es bei jedem Väter- und Männerrechtler aus! Wir reden hier nicht mit Menschen, die unsere Probleme wahrnehmen wollen! Das sind Narzissten!

    Da diese Narzissten nicht in der Lage sind, die Probleme der Männer zu erkennen, gilt die Aussage von Thomas mit umgekehrtem Vorzeichen: “Wenn man z.B. nur ansatzweise etwas männerfreundliches betrachten will oder andere Meinungen hat, ist die Überraschung groß.”

    Vielleicht liegt es daran, dass Feminist.I.nnen bisher das Sagen hatten, kein Widerspruch erhielten und jetzt sehr überrascht sind, dass der Riesenscherbenhaufen, den sie produziert haben, nun über sie einzubrechen droht?

    Es wäre schön wenn die Reflexion beginnen würde, was allerdings bei Narzissten nicht möglich sein wird!

  9. Thomas sagt:

    Die gender-Frage ist für mich sehr facettenreich, wobei ich alle Seiten – auch die weiblichen – betrachten möchte. Meine Erfahrung ist die, dass Väter mit hoher Betroffenheit eher zu den Partikular-Positionen neigen, wie sie m.E. einseitig von Männerrechtlern mehr oder weniger dogmatisch vertreten werden.

    Die Schweizer Maenner.ch z.B. mit Markus Theunert neigt dazu, die väterrechtlerischen Aspekte aufgrund der hohen Emotionalisierungstendenz nicht im Mainstream einzubinden, da diese familienrechtlerischen Detailsituationen mit den verbundenen juristischen Auseinandersetzungen für außenstehende sehr schwer objektiv und neutral beurteilbar sind.

    Ich denke an den Beitrag von Markus Theunert in “Befreiungsbewegung für Männer” und an den Vortrag in Köln “Deutschland sucht den Super-Papa”. M.E. wurde deutlich, dass diese Vorgehensweise das Geheimrezept der schweizerischen Männerbewegung ist.

    Daher erwarte ich viele neue und moderne Impulse vom integrativen und mit Frauen solidarischen Bundesforum Männer. Das einzige, was ich dort noch ein klein wenig vermisse, ist das Thema “Tochter-Väter”, was in der derzeitigen Männerdebatte m.E. irgendwie untergeht. Wenn wir wollen, dass es unsere Töchter einmal besser haben, müssen wir ihre Väter stärken, sage ich schonmal gerne.

    Als “Sekundäreffekt” würden väterrechtlerische Positionen dahingehend mitabgearbeitet, indem im Mainstream verankert wird dass Kinder zu Vätern wie zu den Müttern gehören, was von Betroffenen bzgl. Sorgerechts-Umgangsangelegenheiten ja oft als mütterdominiert kritisiert wird.

    Eine gute mediale Maßnahme war z.B. eine Initiative der Kölner Väter zum Vatertag, entgegen den Klischees der bollerwagenfahrenden betrunkenen Väter einmal etwas anderes zu demonstrieren. Das ist Lobbyarbeit im Hinblick aktive Vaterschaft.

    Ich halte wie in Prof. Hollstein “Geschlechterdemokratie, besser miteinander leben, 2004″ beschrieben die bisherige gender-Politik im “Frauen-ghetto” für eine weiterentwicklungsverhindernde Alibinummer, die man sich noch richtig etwas kosten lässt/ließ. Man denke nur an die in diesem Blog thematisierte Problematik Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Väter. Und von der tollen millionenschweren Mädchenförderung kriege ich nichts mit. Auch meine Ex-Freundin hat von den Millionen für die Förderung Alleinerziehender noch keine einzige Million gesehen.

    Und was die Lohnschere anbetrifft, da wurde ich vor kurzem überrascht :

    http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:strafe-wegen-benachteiligung-novartis-muss-millionen-an-mitarbeiterinnen-zahlen/50116284.html

  10. Michael Baleanu sagt:

    @Thomas
    Väterrechte als “Sekundäreffekt” von einem Männerforum zu bearbeiten, zu dem auch der in der Kritik geratene Verein Dissens dazugehört, wird zu einem weiteren Anstieg der “positiven” Diskriminierung der Männer hierzulande führen.

    Wer die vielfachen “familienrechtlichen Detailsituationen” des Familienrechts hierzulande nicht als systematische Diskriminierung der Männer erkennt, kann auch nicht für Männer sprechen!

    Es ist nämlich das vordergründig frauenfreundliche aber tatsächlich antiquierte und frauenfeindliche Familienrecht hierzulande, dass zum ewigen Jagdgrund des “Schlangennestes Kindschaftsrecht” (Otto Schily) geworden ist.

    Wer einer Frau verspricht dass, wenn sie alleinerziehend werden sollte, sie über den Mindestunterhalt der Düsseldorfer Tabelle und unter Zuhilfenahme des Gerichts und der Anwaltschaft einige Jahre so überleben kann, der betreibt eine Politik gegen die Familie und gegen die Kinder.

    Wenn ein Elternteil, sich verspricht, dass es leicht alleine leben, weil es das andere Elternteil ausnehmen kann, wenn es das Kind bei sich hat, zerstört die Seele des Kindes!

    Aber Kinder brauchen beide Eltern! Daher wären
    a) eine 50/50%-Betreuungsregelung (also 0 EUR Unterhalt),
    b) gemeinsames Sorgerecht wenn der uneheliche Vater das will und
    c) Mediation als Voraussetzung für ein Unterhaltsverfahren
    die Mindestvoraussetzungen für ein menschliches Familienrecht ohne Juristen.

    Damit hätte man auch die “Solidarisierung mit den Frauen”, denn man bietet ihnen bei Trennung und Scheidung eine echte Selbstverwirklichung, also genau das, was sie sich wünschen. Sobald das Familienrecht so gestaltet ist, dass sich die ehemaligen Ehepartner auf gleicher Augenhöhe treffen, kommen auch die notwendigen gesellschaftlichen und Mentalitäts-Änderungen von selbst: Wenn die Zahl der hauptsächlich aus Unterhalt lebenden Frauen (Datenreport 2008, 30%) deutlich zurückgeganen sein wird, werden wir auch gleiche Bezahlung, gleiche Chancen, usw. haben.

    Dreh- und Angelpunkt bleibt das Familienrecht des 19. Jh und die Interessenverbände – meistens von Frauen besetzt – die es weiterhin haben wollen, um ungeniert über Benachteiligungen zu berichten und klagen zu können.

    Da die meisten Männer erst nach einer Trennung und Scheidung merken, wer sich so in Gerichtssälen tummelt – feministische Dogmatiker im Geiste des 19. Jhs – werden die entscheidenden Impulse eben nur aus dieser Ecke kommen, nicht aus der Ecke der Psychologen und Psychotherapeuten, die letztendlich von diesem Familienrecht profitieren.

    Da hat der Verein Dissens bei uns, Justizgeschädigten, schon gleich zweimal an Glaubwürdigkeit verloren.

    Nun, ich kann es sehr gut nachvolziehen, dass die Ex-Freundin keine Million bekommen hat.

    Wenn sie aber eine Beratung bei “Frauen helfen Frauen” in Anspruch genommen hat, dann hat sie mit Sicherheit eine kostenlose Rechtsberatung bekommen, die sie gegenüber einem Mann übervorteilt. Wenn sie nach der Trennung Arbeit suchen wollte oder musste, so wird sie ein fast ausschliesslich auf den Bedarf der Frauen zugeschnittenes Beratungs- und Weiterbildungsangebot vorfinden: Das kostet Geld! Und zwar einige Millionen jährlich!

    Zu Novartis: Ich glaube es wäre an die Zeit, dass jeder Mann all das aufschreibt, was er
    a1) am Arbeitsplatz so leistet,
    a2) wie oft er bei Beförderungen übergangen wurde
    und
    b1) wie viele Überstunden er zu Hause für Familie und Kinder leistet
    b2) bzw. worauf er verzichtet hatte, zugunsten der Familie und Kinder.

    Da freue ich mich jetzt schon auf die Diskriminierungsverfahren im Arbeitsrecht, die von Männer angestrengt werden.

    Und da freue ich mich jetzt schon, wenn bei Trennung und Scheidung plötzlich rauskommt, dass die Mutter dem Vater noch etwas zahlen muss, um die Leistungen des Vaters im “eheprägenden Haushalt” auszugleichen.

    Es gibt viel zu tun! Erkennen wir es und packen das Richtige richtig an!

  11. Thomas sagt:

    Ich würde das Thema vollkommen anders angehen, und zwar zum solidarischen Vorteile von Männern UND Frauen :

    “Seit jeher hat das Patriarchat den größten Teil seiner Energien der Unterdrückung von Männern gewidmet.” (Michael Klonovsky)

    In “Die ewig Zweite” finden sich weitere interessante Aspekte :

    http://www.perlentaucher.de/buch/3114.html
    http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Kreissl

    Bekanntermaßen sind Feministinnen aufs Patriarchat nicht besonders gut zu sprechen. Moderne Männer/Väter auch nicht :

    http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2010/05/26/arbeitgeber-gegen-vater-in-elternzeit-2/#comment-100054

    http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2010/05/11/maskulisten-und-neue-vater-bewegung-wer-diskriminiert-hier-eigentlich-wen/#comment-100015

    In “Männliche Identitäten” von Dammasch wird beschrieben, dass es keine vernünftigen Studien zum Thema männliche Gewalt gibt (S. 109) und beginnt den Versuch einer Auseinandersetzung am Amoklauf von Winnenden 2009. In der Phase der 80`er, wo das Kollektiv als Folge des patriarchalen Vater-Sohn-Konfliktes (Nach 68`er) auf die Männlichkeit insgesamt nicht gut zu sprechen war, wurde dieses Forschungsvakuum von Margarethe Mitscherlich gefüllt, was von Aktivisten als das Frauen-sind-die-besseren-Menschen-Syndrom kritisiert wird.

    Männer sterben ca. 6 Jahre früher als Frauen. Im Kapitel “Das Patriarchat schadet Ihrer Gesundheit” fand ich bei Ute Scheub auf S. 333 von “Heldendämmerung” einen verfolgenswerten Hinweis :

    “Es reicht jedoch nicht, dass UN-Mitarbeiter sich paternalistisch um “FrauenundKinder” kümmern, um eine ironische Formulierung der US-Autorin Cyntia Enloe aufzugreifen – sie müssten endlich auch die zwischenmännliche Gewalt untersuchen, diesen elementaren Baustein im Gewaltsystem der hegemonialen Männlichkeit. Das System von Erniedrigung, Demütigung…”

    Das Problem der häuslichen Gewalt würde damit mitabgearbeitet, und zwar zum Vorteil von Frauen, Männern und Polizisten :

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,697488,00.html

    Welche professionelle Institution könnte man für eine solche Studie “zwischenmännliche Gewalt” interessieren? Ggf. eine Abteilung der Uni Bielefeld, die das Ministerium auch mit Studien bzgl. Gewalt gegen Frauen und Kinder versorgt?

  12. Michael Baleanu sagt:

    Ich kann hier beim besten Willen keine Vorgehensweise “zum solidarischen Vorteil von Männern UND Frauen” erkennen, wenn erneut nur die Thematik Männer und Männergewalt, nicht aber die Gewalt der Frauen und Mütter thematisiert wird.

    Sie blenden erneut die Hälfte der Gesellschaft aus und vergessen, dass zu einer Beziehung zwei Pole gehören: Das Weibliche und das Männliche Pol.

    Ich war vor einiger Zeit Zeuge folgender Begebenheit: Ein 9-jähriger Junge in Begleitung seiner Eltern stolperte und fiel hin. Es tat sich offensichtlich sehr weh! Seine Mutter, also nicht sein Vater, herrschte ihn an: “Sei stark, weine nicht!”. Keine Umarmung, kein Trösten.

    Ich glaube Sie sind in dem Glauben der Mutter als der leibhaftigen, heiligen Mutter Maria Gottes auf Erden verfangen Thomas.

    Daher machen Sie den systematischen Fehler der Verkennung der kausalen Kette zwischen Ursache und Wirkung: Wenn es stimmt, dass Männer nur der Karriere und dem Geld hinterherhecheln – um vielleicht auch die vom Gericht verordnete “gesteigerte Erwerbsobliegenheitspflicht” zu erfüllen – dann ist wohl bewiesen, dass die Mutter ihre Kinder prägen.

    Wie der eben geschilderte Fall beweist, war es die Mutter die ihr Sohn so lieblos erzieht. Wenn man was ändern möchte muss man in erster Linie bei ihr ansetzen. Sicherlich auch beim Vater, denn er mischte sich nicht ein und bewies, dass er ein Kind einer ähnlicher Mutter ist.

    Glauben Sie mir, nicht eine jede Frau kann den Heiligenschein Ihrer Mutter tragen.

    Daher, kann ich die Notwendigkeit einer Vergabe einer Studie an die Bielefelder Uni nicht erkennen. Gerade diese Damen haben durch tendenziöse Datensammlung bewiesen, dass sie kein Interesse an einem vernünftigen Geschlechterdialog haben. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass eine Paarstudie dringend notwendig ist, nicht eine Männer- oder gar eine weitere Frauenstudie.

    Wenn Sie etwas “zum solidarischen Vorteil von Männern UND Frauen” wollen, dann haben Sie Mut zu einer Paarstudie, entgegen dem gegenderten Mainstream ;-) .

    Halten Sie es mit Mark Twain: “Immer, wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen.”

    Ich halte mich auf jeden Fall an Goethe: “Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.”

    Denn ich bin mit Victor Hugo fest davon überzeugt, dass: “Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.”

    Machen Sie beim Begraben des Feminismus mit, es lohnt sich!

  13. Thomas sagt:

    “Machen Sie beim Begraben des Feminismus mit, es lohnt sich!”

    Ich fürchte, da sind einige Männeraktivisten vollkommen auf das falsche Feindbild hereingefallen.

    Ich möchte die Gelegenheit nutzen, auf diesen interessanten Diskussionsbaum zu verweisen, weil er einige markante und verwertbare Zitate beinhaltet, die manche Weltbilder hoffentlich geraderücken helfen :

    http://allesevolution.wordpress.com/2010/05/18/simone-de-beauvoir-das-andere-geschlecht/

    “Wogegen Männerextremisten und Antifeministen also so verzweifelt fighten, ist nicht „der Feminismus“, sondern frauenmythologisierende Wunschprojektionen ihrer männlichen Vorfahren, der mundialen Schutzgewalt zu Zeiten Chlodwigs (S.128), gegen altpatriarchalen Paternalismus und infantilisierender erzkonservativer männlicher Frauenprotektion.”

    (Kommentar vom 07.06.)

  14. Michael Baleanu sagt:

    “Wogegen Männerextremisten und Antifeministen also so verzweifelt fighten, ist nicht „der Feminismus“, sondern frauenmythologisierende Wunschprojektionen ihrer männlichen Vorfahren, der mundialen Schutzgewalt zu Zeiten Chlodwigs (S.128), gegen altpatriarchalen Paternalismus und infantilisierender erzkonservativer männlicher Frauenprotektion.”

    ;-) ) selten so gut gelacht ;-) ).

    Wenn ich das richtig interpretiere, dann bin ich ein Männerextremist – was immer das auch sein mag – und pflege eine “frauenmythologisierende Wunschprojektionen meiner männlichen Vorfahren”!! Bis in den Zeiten Chlodwigs, also vor gut 50 Generationen??

    Also, von meinen männlichen Vorfahren, da habe ich verdammt wenig gehabt. Meine Großväter waren schon tot als ich zur Welt kam und mein Vater musste arbeiten. Umso mehr genoss ich die Zeit mit ihm abends oder am Wochenende. Da hatte er keine Zeit irgend eine Frau zu “mythologisieren” ;-) ). Er litt schon gar nicht an Wunschprojektionen, denn der Kampf des täglichen Lebens hat ihm vermutlich die Sicht für solche “Fata Morgana” genommen.

    Daher wurde ich nur von meiner Großmutter, Mutter und Schwester großgezogen. Sozialisiert habe ich mich durch meine Freunde!

    Ich nehme an, man verdächtigt mich auch des “erzkonservativen männlichen Frauenprotektionismus”. Wie gesagt, ich wuchs eigentlich von drei Frauen behütet auf, da verspürte ich niemals das Bedürfnis irgend eine Frau zu protegieren. Ich fand alle drei Frauen als selbständig und stark genug um auf sich selbst aufzupassen.

    Da meine Schwester – vor über 40 Jahren – Mathe und Astronomie studiert hatte, ihre Tochter eine leitende Stelle innehat, bin ich in eine Familie hereingewachsen, die – das kann ich aus vollster Überzeugung behaupten – ziemlich weit weg von Chlodwigs überlieferten oder gespürten “erzkonservativen männlichen Frauenprotektionismus” lebt. Auf jeden Fall bin ich weit weg von jeglicher Mysognie, weil es für mich eine Selbstverständlichkeit war, das Gleiche – in allen Bereichen – zu machen, wie meine Schwester.

    Mit anderen Worten, ich lebte – und lebe – in einer modernen und vor allem gleichberechtigetn Familie, wir haben uns nicht nach Quoten sondern nach Fähigkeiten weiterentwickelt, ausgebildet usw.

    So leben heute viele jungen Leute, die nicht mehr in der feministischen Sprache der 50er Jahre – wie in Ihrem Zitat – gefangen sind.

    Es ist eben dieses Verharren der Feminist.I.nnen in der Sprache einer Beauvoir der 50er Jahre, das im krassen Widerspruch zur Realität der heutigen Tage steht. Man(n) kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass sehr viel Verbitterung aus diesen Damen und Herren spricht. Irgendwie scheinen sie alle darüber verbittert zu sein, dass die Bürger dieses Landes deren Diskurs – nach jahrelangem höflichen Zuhören – nicht mehr Glauben schenken und endlich den Mund aufmachen und, wie die Dame hier (http://www.youtube.com/watch?v=tnJXsCZ67i4) sagen: “Also, für mich klingt es irgendwie komisch!”.

    Falls Sie es noch nicht begriffen haben: Wir haben eigentlich nichts gegen den Feminismus in seiner ursprünglichen Form!

    Auch wir sind mit Beauvoir – soweit es tatsächlich ihre Meinung ist – wenn sie Ihrem Verständnis nach gesagt haben soll “So wie ich Simone de Beauvoir verstehe, wollte sie die Entmythologisierung der Frau und ihre reine Subjektwerdung in Gleichwertigkeit bei gleichberechtigter Teilhabe an Außenorientierungsaufgaben – mehr nicht.”

    Gegen eine “gleichberechtigte Teilhabe an Außenorientierungsaufgaben” kann keiner was haben, wenn darunter auch gut bezahlte Jobs, wie z. B. Bohrinselarbeiterin verstanden wird, oder?

    Da geht es aber schon los, mit der Diskrepanz, der kognitiven Dissonanz der Feminist.I.nnen zwischen Dichtung und Wahrheit, Theorie und Praxis: Kein Mann hat was dagegen, wenn eine Frau, wie gesagt, auf einer Bohrinsel arbeiten würde. Dreimal dürfen Sie raten, ob sie bei gleicher Arbeit, weniger Geld verdienen würde! Ich sage mal nein!

    Wie es aber der Teufel so will, wenn eine Frau überhaupt auf einer Bohrinsel arbeiten würde, so würde sie kaum den harten Job der Arbeiter machen, Rohre nachladen und sich somit der Gefahr einer direkten Gasexplosion aussetzen, sondern z. B. im Kommunikationsbereich arbeiten. Folgerichtig bekäme sie für eine vollkommen andersartigen Arbeit weniger Lohn.

    Was sagt uns aber der heute herrschende Radikalfeminismus: “Bei gleicher Arbeit und Qualifikation (???) verdienen die Frauen weniger.”

    Das ist nur ein kleines Beispiel.

    Viel schlimmer ist aber die Volksverhetzung gegen Männer, durch Verfälschung der Statistiken der “häuslichen Gewalt”, mit dem einzigen Zweck die Legende von der archaischen “patriarchalischen männlichen – also gewalttätigen – Dominanz”, dem “patriarchlischen tradierten männlichen Idealen” und sonstigem feministischen “Hurz!” aufrecht zu erhalten.

    Ich weiss nicht wie technisch Sie versiert sind: Wenn ein Kessel in dem Überdruck entsteht kein Sicherheitsventil hat, wird er eines Tages ganz einfach explodieren.

    Der feministische Überdruck entsteht durch die tagtägliche Diffamierung des männlichen Geschlechts – einfach mal ein Google-Alert zu “häuslicher Gewalt” anlegen – und durch die permanente Berieselung durch offensichtliche Unwahrheiten, verfälschte Statistiken usw.

    Am Schlimmsten ist wohl der Niedergang der Rechtstaatlichkeit zu bewerten: Die permanente Knechtung der Männer durch exorbitante Unterhaltszahlungen (man zahlt als Vater das gesamte Existenzminimum des Kindes laut DT, statt gleichberechtigt die Hälfte davon), die vereitelte Kontakte mit den eigenen Kindern – durch Mutter, JA oder Gericht – usw., sind mit dem GG nicht mehr vereinbar: Das ist die reinste Willkür und somit Anarchie.

    Das neuen FamFG hat die Zahl der Familienverfahren erhöht, die grundgesetzlich vorgeschriebene Öffentlichkeit der Verfahren außer Kraft gesetzt und die Verfahren durch die nun erweiterte Anwalts- und sonstigen Professionenpflicht wesentlich verteuert.

    Der Vater ist zur Melkkuh der Nation mutiert. Feministische Scheuklappen können so etwas nicht sehen, vor allem das sich nun neu gründende “Bundesforum Männer” wird die Probleme der Männer und Väter nicht lösen können, denn dazu müssten da richtige Männer und Väter teilnehmen: Da aber die Träger und Gründer dieses Vereins Feminist.I.nnen sind, werden sie über ihre eigene Interessen stolpern.

    Diese können auch nicht erkennen, dass keine Entlastung der Männer und Väter stattfindet. Solange aber keine Entlastung stattfindet, wird der Druck wachsen: Dies führt zumindest zu einem Zeugungsstreik der Männer. Dies wiederum kann zum Kollaps der Sozialsysteme führen und somit unserer Gesellschaft.

    Ich bleiben dabei: “Machen Sie beim Begraben des Radikal-Feminismus mit, es lohnt sich! Zu Ihrem eigenen Schutz!”

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