der VÄTER Blog

lebe deinen Traum!

Was bewegen Sie im neuen Jahr?

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 1. Januar 2009

Welcher Trend zieht Sie an?

Das Trendbüro aus Hamburg skizziert in seinem Silvester Newsletter die wichtigsten Trend, die wir in 2009 mit gestalten können. Ich habe die sechs der vierzehn Trends ausgewählt, die meiner Ansicht nach am meisten mit dem Themen dieses Blogs zu tun haben:

‚Silver Sex – Zweite Pubertät statt Midlife-Crisis

… Die Sache hat freilich einen Haken. Man wird trotz aller Anti-Aging-Parolen auch in Zukunft älter. Die alterslose Gesellschaft bleibt eine Sehnsucht der Konsumenten und ein Marketing-Märchen zugleich. Spätestens wenn man anfängt, zu den neuen Alten zu gehören, begreift man das. Es geht also um die individuelle und aktive Gestaltung eines längeren Lebens und der Chancen, länger zu lieben, und sei es, sich selbst.

Kidults – Die selbstbewusste Art, unreif zu bleiben

Erwachsensein nach bisherigen Vorstellungen besitzt keine Attraktivität mehr. … Wohin sollten sich Mittdreißiger auch flüchten, wenn über 60-Jährige ihr Junggebliebensein demonstrieren und Verbindlichkeiten immer seltener werden: Frauen heiraten durchschnittlich mit 33, Beziehungen fallen flexiblen Arbeitsbedingungen zum Opfer, Kinder werden später gezeugt, und 50 Prozent der 21- bis 25-Jährigen leben in Deutschland noch bei ihren Eltern. Was früher abwertend als „kindisch“ bezeichnet wurde, ist heute ein Gesellschaftsphänomen von beträchtlichem Ausmaß.

Prokrastination – Verschiebetaktik: „Ich will mich definitiv nicht entscheiden“

Die multioptionale Gesellschaft leidet unter Entscheidungsdruck. Von der Generation Praktikum bis zum Kurzzeitmanager liegt im Aufschieben von Entscheidungen die Taktik: immer bereit, auf Unvorhergesehenes zu reagieren, hoffend, dass nötige Informationen noch eintreffen, die die Lage wieder anders beleuchten, oder sich das Problem durch neue Umstände von selbst aus der Welt schafft. Die Verschiebetaktik suggeriert, alle Optionen für die Zukunft aufrechtzuerhalten. … In der Gesamtheit verstärkt diese Aufschiebetaktik jedoch die allgemeine Ungewissheit. Einziges Mittel gegen die Verschiebetaktik: Vertrauen, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Female Shift – Frauen werden das starke Geschlecht

Unsere Gesellschaft wird weiblicher. Frauen sind selbstbewusster und unabhängiger als je zuvor, was in direkter Konsequenz auch veränderte Ansprüche an Partnerschaften mit sich bringt. Frauen treffen 80 Prozent der Kaufentscheidungen und werden künftig auch in der Berufswelt wesentlich stärker auf Mitspracherecht drängen. … Das lässt beide Geschlechter ihre jeweiligen Positionen neu ausloten und eröffnet Frauen wie Männern neue Perspektiven und eine noch individuellere Lebensführung.

Lebensunternehmer – Die eigene Performance als Maßstab

Mit dem Flexibilisierungsdruck des Arbeitsmarktes ist der Einzelne gefordert, sein Arbeits-und Freizeitleben abzuwägen und zu gestalten: Eigenzeitkonzepte ergänzen und ersetzen statische Nine-to-five-Arbeitsstrukturen. … Schwindende Sicherheiten in Partnerschaft und Beruf lassen den Einzelnen stärker auf sich selbst gestellt sein und erzeugen eine hohe Belastung. …

Identitätsmanagement – Die bewusste und flexible Gestaltung des Ichs

Früher formten uns Arbeit, Familie und Religion. Identität war statisch. Heute fehlt uns Tradition. Wir definieren Identität dynamisch. … Die Frage „Wer bin ich?“ wird ersetzt durch „Wer will ich sein?“. … Identität lässt sich nicht verordnen, sie ist ein sozialer Prozess. Je nach Publikum spielen wir unterschiedliche Rollen. Erfolgreiche Rollen optimieren wir und akzeptieren sie als Teil von uns. Zukünftig zählt Anerkennung. Wir sind soziale Wesen. Wir wollen gemocht, respektiert und geschätzt werden. …’

Quelle

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