Der Girls’ Day allein wird es nicht richten
Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 23. April 2008
Dieser Einschätzung der Bundesvorsitzenden der Jusos, Franziska Drohsel, kann ich nur zustimmen.
Die Arbeitswelt orientiert sich vielfach noch am Bild des “männlichen Familienernährers”, während Frauen die Last der Balance von Familien – und Erwerbsarbeit tragen (sollen). Viele junge Frauen entscheiden sich weiterhin für so genannte “weiblich dominierte Berufe” und damit für Berufe mit schlechteren Löhnen, geringeren Aufstiegschancen und weniger Anerkennung.
Wir brauchen eine gleichberechtigte Teilhabe beider Geschlechter am Arbeitsmarkt: Freie Entscheidung und individuelle Förderung von Talenten statt verkrustete Rollenverteilung sind die Ziele.
Die heutige Generation von Jungen und Mädchen ist selbstverständlich mit der Berufstätigkeit ihrer Mütter aufgewachsen. Diese Chance müssen wir nutzen. … Gleichberechtigung heißt auch: gleiche Entlohnung, gleiche Beteiligung an Einfluss und gerechte Teilung von Familien- und Erwerbsarbeit. Das ist moderne Arbeitsmarktspolitik.









Mittwoch 23. April 2008 um 19:09
Na klar: Mädchen brauchen Förderung – Jungen auch. Wie müsste Jungenförderderung aussehen? Darüber hat die Zeitschrift “Frühe Kindheit” der Deutschen Liga für das Kind in Heft 2/2007 zum Thema “Geschlechtsbewusste Erziehung” ein Interview mit mir veröffentlicht; hier der link: http://liga-kind.de/fruehe/207_schaefer.php
Donnerstag 24. April 2008 um 23:31
[...] Die Arbeitswelt orientiert sich noch am Bild des “männlichen Familienernährers”. (via) (tags: spd girls-day arbeit karriere frauen frauenbild frauenfoerderung maenner maennerbild [...]
Freitag 25. April 2008 um 00:26
[...] Girls’ Day – Weg mit der alten Rollenverteilung (SPD-Pressemitteilung) Die Arbeitswelt orientiert sich noch am Bild des “männlichen Familienernährers”. (via) [...]