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Warum sich viele neue Väter mit dem Wandel schwertun

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 31. März 2008

In der aktuellen Ausgabe von Psychologie heute sucht Susie Reinhardt nach Antworten auf diese Frage und kommt zu lange bekannten Ergebnissen:

‚Väterforscher sind sich einig, dass auch viele Arbeitgeber zur Elternzeit willige Männer am Familienmanagement hindern. Anders als bei Frauen können Vorgesetzte oft wenig mit dem väterlichen Wunsch nach einer Berufspause wegen des Babys anfangen. Vor allem männliche Chefs meinen, mit ein paar Tagen Urlaub zur Kindsgeburt und einem Staruß Blumen für die Gattin im Wochenbett seien die aufgaben eines Vaters bereits erfüllt.

Wer trotzdem kürzer tritt, muss immer noch damit rechnen, dass auch die Kollegen wenig Verständnis haben und den engagierten Vater ausgrenzen.‘

Und die Frauen müssen auch noch lernen, den Vater als gleichwertige Betreuungsperson anzuerkennen.

Der neue Vater muss also an beiden Arbeitsplätzen um Anerkennung und Wertschätzung ‚kämpfen‘. Das ist weit mehr als die bislang diskutierte ‚Doppelbelastung‘ durch das ‚Vereinbarkeitsproblem‘. Und dazu kommt dann auch noch die Rollenzuschreibung des Ernährers, die meisten Väter wollen mehr sein als ’nur‘ der Ernährer, aber diese Aufgabe alleine ist heutzutage auch schon nicht so einfach.

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