der VÄTER Blog

lebe deinen Traum!

Daddy cool

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 21. Januar 2008

In der Financial Times Deutschland findet sich heute ein umfangreiches Dossier zu aktiven Vätern:

‚ … Deutschlands Väter denken um. Da ist ein neuer Anreiz auszusteigen. Zwei Monate, drei Monate, vielleicht ein Jahr. Auch Angestellte in klassischen Männerberufen und Führungskräfte nutzen die Möglichkeit, um bei ihrem Nachwuchs zu sein. Und mit jeder genommenen Papapause überwinden weitere Männer ihre Angst vor Nachteilen im Beruf – die Auszeit unter jungen, gut verdienenden Vätern wird zur Normalität.

Karsten Noack gehört zu den zwölf Prozent der Väter, die beim Elterngeld den Spitzensatz beziehen oder wenig darunter liegen. Unter dem neuen Gesetz erstattet der Staat allen Eltern, die nach der Geburt ihres Kindes zwei bis zwölf Monate aus dem Job aussteigen, zwei Drittel des Gehalts, höchstens 1800 Euro. Pro Paar gibt es maximal 14 Monate.

Es zeigt sich, dass viele Männer mit einem spürbaren Ausgleich für das entfallende Gehalt gern beim Baby bleiben. Seit vor einem Jahr die ersten dank Elterngeld Vollzeitväter wurden, hat sich ihr Anteil auf zehn Prozent verdreifacht. Die böse Feststellung des Soziologen Ulrich Beck, der moderne Mann zeichne sich durch „verbale Aufgeschlossenheit bei weitgehender Verhaltensstarre“ aus, sie stimmt so nicht mehr.

Familienfreundlichkeit spielt für die Attraktivität eines Arbeitgebers zunehmend auch für männliche Führungskräfte eine Rolle. Die Personalberatung Cátenon Worldwide Executive Search, die jährlich rund 10.000 Bewerber interviewt, stellt einen Mentalitätswandel in Deutschland fest: „Vor zehn Jahren waren solche Dinge für Männer irrelevant. Heute bringen immer mehr zum Beispiel die Frage nach der Kinderbetreuung in die Gehaltsverhandlungen mit ein“, sagt Guido Bormann von Cátenon. Habe die Vorgängergeneration für den beruflichen Erfolg noch selbstverständlich das Familienleben geopfert, wollten jüngere Männer meist beides, einen fordernden Job und privates Glück.

Hier finden Sie den gesamten Beitrag und eine ganze Reihe weiterführender Links.

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Ein Kommentar zu “Daddy cool”

  1. Oliver sagt:

    Super – danke für Blog und Links!

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